Just Ask mit Annika Schüler | Porzellan

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Vor einiger Zeit ist mir das Porzellan-Label von Annika Schüler über den Weg gelaufen und es schrie quasi nach einer Runde “Just Ask”. Die liebe Annika gibt uns heute einen kleinen Einblick in ihre Arbeit als Keramikdesignerin und stellt uns ihre wunderbaren Produkte vor. Ich schwärme besonders für die handbemalte Gold-Kollektion und freue mich deshalb umso mehr, zu sehen wie die einzelnen Produkte entstehen. Solltet Ihr in nächster Zeit mal in München sein, schaut auch mal im N10 Showroom vorbei, der Annikas Kreationen mit Schmuckstücken der Designerin Claudia Lassner vereint.

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Liebe Annika, magst du dich kurz vorstellen?

Ja Gerne. Ich bin 33 Jahre alt und wohne in München. Dort habe ich zusammen mit einer Freundin, die Schmuckdesignerin ist einen Laden mit Werkstatt. Ich stelle Kleinserien und Einzelstücke aus Porzellan her, von der Idee bis zum fertigen Produkt.

Warum hast du dich für das Keramik-Handwerk entschieden?

Eigentlich gibt es kein Schlüsselerlebnis, warum ich mich für das Keramik Handwerk entschieden habe. Ich fand schon immer das Material und das Entstehen eines Gefäßes super spannend. Es hat etwas sinnliches, meditatives, kreatives und gestaltendes. Die Vielseitigkeit an Tonarten, Glasuren und Brenntechniken werden mir lange die Möglichkeit offen lassen, unterschiedlichste Sachen auszuprobieren. Das Keramik Handwerk überrascht mich immer mal wieder aufs Neue und das mag ich.

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Was macht deine Produkte besonders?

Vielleicht merkt man meinen Stücken an, dass sie mit viel Freude und Leidenschaft hergestellt worden sind. Ich habe viel Spaß an meiner Arbeit, liebe es an der Drehscheibe Porzellan zu verarbeiten und mir Formen, Farben, Dekor und Funktion von Geschirr zu überlegen. Ich persönlich finde es schön die Handschrift des Handwerks, meine Fingerspuren, auf jedem Stück zu hinterlassen, denn ich mag den Charakter und die Haptik.

Wie viel Zeit und Arbeit steckt in einem einzelnen Produkt?

In der Keramik ist es schwer zu sagen, wie lange man für die Fertigstellung eines Stückes braucht. Denn die Gefäße werden gedreht, sind nass und müssen daher erst trocknen, bevor sie im lederharten Zustand weiterverarbeitet werden können. Auch der Schrühbrand und der Glasurbrand braucht durch aufheizen und abkühlen zwischen zwei und drei Tagen. Man muss bestimmte Zustände des Tones abwarten um die jeweiligen Arbeitsschritte nach und nach abzuarbeiten.

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Seit einiger Zeit hast du auch einen eigenen Laden in München, möchtest du uns ein bisschen darüber erzählen?

Im kreativen Herzen Münchens findet man unseren Laden N°10 – Showroom for Porcelain and Jewellery, eine Adresse für Liebhaber von zeitlosem Schmuck und feinem Porzellan. Meine Kollegin, Claudia Lassner, Diplomdesignerin des jungen Schmucklabels Cocii Jewellery und ich, Annika Schüler – Porcelain sind zusammen eine Synthese aus klassischem Handwerk und moderner Gestaltung, würde ich sagen. Ich finde es bereichernd und schön, frei nach dem Motto ” Weniger Ego, mehr Wir” den perfekten Part in Claudia mit ihrem Schmucklabel für N°10 gefunden zu haben. Wir haben viel Freude an unserer Arbeit und sind glücklich, wenn zufriedenen Kunden unser Geschäft verlassen.

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Wie verbringst du deine Freizeit am liebsten?

Das Leben hat viel zu bieten, ich bin im allgemeinen neugierig und interessiert an meinem Umfeld und Mitmenschen, da ist die Freizeit schnell gefüllt. Ich verbringe gerne meine freie Zeit mit Freunden, gutem Essen, Kunst und Kultur. Ebenso reise ich gerne und liebe die Natur.

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Liebe Annika, danke dass du dir die Zeit genommen hast und einen kleinen Einblick in deine Arbeit zu geben.

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