Just Ask mit Jeannette Mokosch

Create your own scene! - in seconds.  Use it for header images, Product mockups, Environment designs etc. A great way for any creative person to show off their work. In this psd you can create your own fully customizable desk environment where you can display your own, or your clients work. And there is A LOT of different ways to style it.

Vor einiger Zeit hatte ich euch hier ja schon meine wunderschöne Post von der lieben Jeannette gezeigt. Heute geht es nun weiter mit einem kleinen Einblick in ihre Arbeit. Sie war nämlich so lieb mir einige Fragen für eine neue Ausgabe von “Just Ask” zu beantworten. Und für alle denen der Name Jeannette Mokosch noch nichts sagt – dahinter verbirgt sich nicht nur eine ganz wunderbare Person, sondern zugleich auch wundervolle Poesie, Prints und Design. Logodesign, Hochzeitskarten & handschriftliche Anfertigungen jeder Art könnt ihr bei Jeannette in Auftrag geben. Für mehr Infos einfach auf Ihrer Webseite oder in Ihrem Dawanda-Shop vorbeischauen!

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Liebe Jeannette, magst du dich kurz vorstellen?

Sehr gerne, Lisa! Vielen lieben Dank, dass Du mich zu diesem Interview eingeladen hast, denn Dein Blog und Deine Beiträge sind einfach eine Bereicherung. Mein Name ist Jeannette Mokosch und gemeinsam mit meinem Mann lebe ich seit 5 Jahren mitten auf dem Land in der Lüneburger Heide. Obwohl ich im Herzen ein ewig reisendes Mädchen bin, inspiriert mich die Stille hier im Ort unheimlich und schenkt mir die nötige innere Ruhe, mich voll auf meine Ideen konzentrieren zu können. Im September werde ich 30 Jahre alt und bin unglaublich dankbar für das, was sich in den letzten Monaten und Jahren aufgetan hat, denn es war schon immer ein Traum von mir, kreativ tätig und gleichzeitig und für andere da zu sein, sei es in der Tagespflege, wo ich in Teilzeit ältere Menschen von ganzem Herzen begleiten darf, oder mit einem erbauenden Vers, den ich mit Tusche und Feder für eine Kundin kalligrafiere. Nenne mich altmodisch, aber dem Papier, der Poesie und dem Handgemachten gehört meine Leidenschaft.

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Wie ist deine Liebe zur Kalligrafie entstanden?

Das ist eine lustige Geschichte. Wie so oft lag ich vor zwei Jahren nachts wach und ging in Gedanken ein neues Gedicht durch – meine persönliche Art, den Tag und die Geschehnisse zu verarbeiten. Als ich mir dann bildlich die Zeilen im Kopf vorstellte, hatte ich auf einmal den Satz in mir „Schreibe Deine Gedichte so schön, wie Du nur kannst, mit Tusche und Feder, ganz so, wie es die alten Dichter taten.“ Von diesem Moment an hat mich nichts mehr gehalten, und ich habe alles aufgesaugt, was mit dem Thema Kalligrafie zu tun hatte.

Welche deiner Anfertigungen magst du zur Zeit am liebsten?

Tatsächlich ist es ein kleines Liebesgedicht aus meiner aktuellen Print-Kollektion, das ich in eben solch einer Nacht dichtete. Unsere alte Katze schnurrte am Fußende und während mein Mann schlief, überkam mich eine tiefe Dankbarkeit für das Leben. Diese Worte erinnern mich täglich daran, in aller Stille den Moment zu genießen und dankbar zu sein für die Liebsten, die man hat.

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Wie viel Zeit und Arbeit steckt in einem einzelnen Print?

Das eigentliche Schreiben entsteht spontan, weswegen auch überall Notizbücher in unserer Wohnung zu finden sind, aber der Prozess eines Prints zieht sich meist sehr in die Länge, was daran liegt, dass Worte umgeschrieben, Passagen gestrichen oder neue Zeilen hinzugefügt werden. Die gesamte Kollektion ist darüber hinaus aufeinander abgestimmt, sodass mehrere Prints miteinander kombiniert werden können. Aus diesem Grund lasse ich mir viel Zeit beim Auswählen der Texte. Habe ich mich für bestimmte Worte entschieden, kalligrafiere ich zahlreiche Versionen davon. Die Digitalisierung selbst kann von ein paar Stunden bis zu mehreren Tagen dauern, je nach Schriftbild und Satz. Testdrucke und Korrekturdurchläufe gehören natürlich auch dazu, weswegen ich schon 2-3 Monate für die Erstellung einer neuen Printkollektion einplane.

Ein Künstler/Künstlerin die dich im Moment besonders inspiriert? 

Das ist schwer, weil es so viele sind, aber Anna Spiro gehört definitiv zu meinen Lieblingsdesignern. Mit ihrem Gespür für Farben und Muster trifft sie genau meinen Geschmack und ich kann es immer gar nicht erwarten, neue Werke von ihr zu bestaunen.

Wie verbringst du deine Freizeit am liebsten? 

Abgesehen von meiner Designleidenschaft, die fast die ganze Freizeit in Anspruch nimmt, gehe ich wahnsinnig gerne in größere Städte wie Hamburg oder Bremen und erkunde Museen, Märkte oder treffe Freunde. Wenn es dann noch einen Museumsshop gibt oder ich ein uriges Café entdecke, war das ein Hundert-Punkte-Tag.

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Liebe Jeannette! Vielen lieben Dank, dass du dir die Zeit für dieses kleine Interview genommen hast, ich freu mich sehr dich als Gast gehabt zu haben.

Du möchtest hier auch deine Geschichte erzählen? Dann schreib mir doch einfach eine Mail an: hello@itsprettynice.com

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