Mein Arbeitsalltag im Home Office

Anzeige // Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Samsung entstanden.

Ich glaube, dass viele Leute aus meinem Bekannten- und Verwandtenkreis immer noch nicht so Recht wissen was ich eigentlich den ganzen lieben langen Tag mache. Schon öfters habe ich Sätze gehört wie: “Unterstützen dich deine Eltern eigentlich bei der Miete?” oder “Du gehst ja nicht mehr richtig arbeiten”. Fakt ist aber, dass man auch als Blogger einen ganz normalen Job hat, nur eben verbunden mit der Freiheit, arbeiten zu können wo man möchte – in meinem Fall, das geliebte Home Office. Heute möchte ich euch ein bisschen über meinen Arbeitsalltag erzählen. Womit verdiene ich eigentlich mein Geld und wie sieht ein gewöhnlicher Arbeitstag bei mir aus? Auf welche Tools möchte ich nicht mehr verzichten und wie schaffe ich es im Home Office produktiv zu bleiben?

Let’s talk about money!

Eines vorweg: ja ich verdiene meinen Lebensunterhalt komplett selbstständig und brauche hier auch keine Unterstützung. Ich verdiene genug Geld zum Leben und bin stolz darauf mir diese Unabhängigkeit in den letzten Jahren aufgebaut zu haben. Wie man mit Blogging Geld verdienen kann (Affiliate-Links, Kooperationen, etc.) erspare ich euch heute, ich denke das Thema wurde schon ausgiebig behandelt und für alle die noch Fragen dazu haben – einfach mal googlen. Bei mir setzt sich das Einkommen aber auch aus verschiedenen Quellen zusammen und der Blog nimmt nur einen kleinen Teil davon ein. Die anderen Teile bestehen aus Content Creation, Fotografie Projekten und Social Media Management. Content Creation bedeutet, dass ich Content wie z.B. Magazinartikel, Rezepte, DIY-Tutorials oder ähnliches für andere Unternehmen und deren Onlinemagazine produziere. Dieser Content steht nicht in Verbindung mit meinem Namen oder meinen Blog, sondern wird mir von den Unternehmen ganz einfach ‘abgekauft’. Fotografie Projekte sind bei mir meist kleinere Produktstylings, sprich ich setze einen Beistelltisch oder andere schöne Produkte in Szene, erstelle hochwertiges Bildmaterial und meine Kunden können dieses dann für ihre Webseite, ihren Online-Shop oder anderes Werbematerial nutzen. Hier findet also eine ganz klassische Fotografie Tätigkeit statt und auch von diesen Projekten seht ihr hier nichts. Im Bereich Social Media Management betreue ich z.B. Instagram Kanäle von Unternehmen oder produziere einfach nur passendes Bildmaterial. Da Instagram hierbei mein liebster Channel ist, liegt der Fokus bei mir auch auf dem Thema Instagram Fotografie und auch davon gibt es hier nichts zu sehen. Ihr merkt also schon – der Blog ist nur ein kleiner Teil meiner Selbstständigkeit und ich bin nicht den ganzen Tag als Influencer auf Presseevents unterwegs, freue mich über PR-Samples und poste fleißig Instagram Stories darüber ;). Vielmehr habe ich ganz normale Kunden, ganz normale Briefings, Telefontermine und Deadlines.

Wie sieht also ein normaler Arbeitstag bei mir aus?

Einen ganz klassischen Arbeitstag gibt es bei mir nicht, da natürlich immer andere Projekte und Aufgaben anstehen. Aber der Großteil meiner Tage im Home Office sieht in etwa so aus: Ich begebe mich in mein Arbeitszimmer, öffne den Laptop, mein Mailprogramm und meine To-Do-Liste. Meistens plane ich meine Wochen am Freitag vorab oder am Montagmorgen (und sowieso werden die Monate vorher geplant). Dazu wird dann auch nochmal der Kalender und meine Projektliste aufgemacht. Ich weiss also am Anfang der Woche genau welche Projekte und Shootings an welchem Tag abgeschlossen sein müssen. Da ich mein Mailprogramm zum Feierabend ausmache und meine beruflichen Mails auch nicht auf’s Handy bekomme, arbeite ich dann meistens erstmal E-Mails ab. Im Anschluss steht oft ein Fotoshooting an, für das ich im Arbeitszimmer eine kleine Studioecke mit allen möglichen Props, Hintergründen und Zubehör eingerichtet habe. Nachmittags folgen dann wieder Schreibtisch-Tätigkeiten, sprich Bildbearbeitung, Texte schreiben, Grafiken gestalten, Kundenkommunikation, Rechnungen erstellen und am Monatsende auch immer die geliebte Buchhaltung mit so schönen Dingen wie der Umsatzsteuervoranmeldung. Klingt doch eigentlich nach einem ganz normalen Job, oder?

Auf welche Tools möchte ich nicht mehr verzichten?

Ihr merkt schon – der Großteil meiner Arbeit hat mit dem Thema Fotografie zu tun, weshalb neben meinem geliebten Macbook, Handy und Kamera, auch die passenden Bildbearbeitungs- und Grafikprogramme (Adobe Creative Cloud) nicht fehlen dürfen. Meine To-Do’s für den Tag halte ich in dem Programm doit.im fest und könnte darauf auch nicht mehr verzichten. Außerdem habe ich immer Stift und Papier, bzw. meinen Filofax zur Hand um auch mal auf die ganz altmodische Art Tasks und Ideen zu notieren. Das ist einfach nochmal schöner für einen kreativen Workflow. Deadlines und Projekte halte ich mit Hilfe von Google Drive und dem Google Calendar fest, auch ein System, das sich bisher für mich gut bewährt hat. Und da ich natürlich jeden Tag mit großen Bilddateien arbeite und mein Speicherplatz das nicht lange mitmachen würde, habe ich auch immer eine externe Festplatte zur Hand. Hier durfte ich mein altes Modell vor kurzem sogar gegen die Portable SSD T5 von Samsung tauschen. Der Vorteil von SSD Festplatten ist natürlich, dass diese sehr viel schneller arbeiten, im Fall der T5 sogar bis zu 540 MB/s. Was ich außerdem total gerne mag ist die Größe der Festplatte, denn diese ist nur halb so groß wie mein vorheriges Modell und lässt sich so auch prima überall mit hinnehmen (falls man doch mal woanders arbeiten möchte). Wenn ihr also auch mit großen Dateimengen zu tun habt, ist eine externe SSD Festplatte immer eine gute Idee. Zur Inspiration und Ideenfindung für neue Projekte, nutze ich außerdem gerne Pinterest. Und zu guter Letzt: auf Kaffee, Pflanzen und Musik möchte ich im Home Office auch nicht verzichten (der Babybauch sieht das natürlich gerade anders, aber das ist ja nicht die Regel ;)).

Wie schaffe ich es mich zu motivieren und im Home Office produktiv zu arbeiten?

Ich höre immer wieder von Leuten, dass sie im Home Office nicht richtig arbeiten können, sich gerne ablenken lassen oder ähnliche Probleme haben – wie schafft man es also im Home Office produktiv zu bleiben? Ich muss sagen, dass ich damit noch nie wirklich Probleme hatte und somit vielleicht nicht die beste Ansprechpartnerin für das Thema bin. Ich mag meine Arbeit unglaublich gerne und freue mich nach kurzen Auszeiten immer wieder sehr auf mein Home Office. Ich hab keine Probleme damit mich selbst zu disziplinieren, denn wenn ich meine Abgaben nicht einhalte, würde ich ja auch kein Geld verdienen. Trotzdem hab ich natürlich in der Vergangenheit ein paar Erfahrungen gesammelt, sodass ich den ein oder anderen Tipp für euch habe.

  • Strukturiert eure Tage ordentlich, setzt Prioritäten und nehmt euch nicht zu viel vor. Zu lange To-Do-Listen und das Gefühl nichts geschafft zu haben, sind natürlich nicht die beste Motivation für euren Arbeitstag. Macht euch einen klaren Plan mit den wichtigsten Tasks und arbeitet diese strukturiert ab. Wenn ihr zwischendurch eine Pause braucht oder nicht mehr klar denken könnt, gönnt euch genau das! Das schöne am Home Office ist die Freiheit einfach mal für einen Kaffee in den Laden um die Ecke gehen zu können oder einen kurzen Spaziergang durchs Viertel zu machen. Lasst euch aber nicht ablenken und kommt nach den kurzen Pausen auch wieder an den Schreibtisch zurück.

  • Stichwort Work-Life-Balance. Ein Fehler den ich zu beginn sehr häufig gemacht habe: es gab keine klare Trennung zwischen Arbeit und dem eigentlichen Leben. Weder räumlich, noch zeitlich und das zerrte ganz schön an den Nerven, raubte Kraft und Motivation. Wenn möglich schafft euch eine räumliche Trennung. Ein eigenes Arbeitszimmer ist Gold wert und man kann nach einem anstrengenden Tag einfach die Tür schließen und seinen Feierabend genießen, ohne ständig auf den offenen Papierstapel blicken zu müssen. Ebenso wichtig ist die zeitliche Trennung. Definiert klare Arbeitszeiten in denen ihr normal im Home Office seit (hier allen Mitbewohnern klar machen, dass ihr dann auch Ruhe benötigt) und respektiert dann auch euren Feierabend (sprich Mailprogramm ausschalten etc.). Das fiel mir zu Beginn auch nicht leicht, ist aber sehr wichtig, damit man nicht rund um die Uhr nur die Arbeit im Kopf hat und seine Kraftreserven auch wieder auftanken kann. Kommt nämlich um 22 Uhr noch eine wichtige Mail, sind wir alle verlockt diese auch zu lesen, schmeißen das Gedankenkarussell dazu an und “arbeiten” so direkt wieder drauf los. Die Mail ist aber auch am nächsten Morgen noch da und muss euch nicht den Abend oder sogar die Nacht über einnehmen.

  • Der Austausch mit anderen ist extrem wichtig und gibt einem oft einen richtigen Motivationsschub. Denn so gerne ich es auch mag im Home Office zu arbeiten, das kann manchmal auch etwas einsam werden. Trefft euch also zum Kaffee oder plant Telefondates mit Gleichgesinnten, Freunden und Kollegen. Quatscht über die Arbeit und neue Ideen. Habt ihr Probleme mit einem Job oder einer Aufgabe, fragt auch gerne nach Hilfe und unterstützt euch gegenseitig. Man nimmt aus diesen Treffen unheimlich viel mit und meistens rennt man danach motiviert nach Hause an den Schreibtisch um gleich loszulegen.

Soweit erstmal der kleine Einblick in meinen Arbeitsalltag. Was habt ihr denn so für Erfahrung aus dem Home Office zu berichten? Was motiviert euch und was fällt euch besonders schwer?

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