Reise durch Norwegen | Teil 2

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Vor ein paar Tagen gab es schon den ersten Teil des Reiseberichtes über Norwegen und heute geht es nun in die zweite Runde. Wir waren bei der Zugfahrt stehen geblieben, die uns von Oslo erstmal nach Myrdal führte. Hier macht man einen kleinen Zwischenstopp und hat die Möglichkeit in die Flamsbahn umzusteigen (Man kann natürlich auch sitzen bleiben und mit dem Zug weiter nach Bergen fahren).

Die Flamsbahn lohnt sich aber auch wenn man nicht in Flam nächtigen möchten, sondern einfach mal ganz wagemutig sein möchte und die steilste Bahnstrecke der Welt mitnehmen möchte (Von Lonely Planet zur besten Zugreise der Welt gewählt!!). Im Laufe der 45 Minuten Fahrt überwindet die Bahn 867 Höhenmeter und dass der Ausblick hier stimmt muss ich wahrscheinlich gar nicht erwähnen. Für Menschen mit Höhenangst allerdings vielleicht etwas schwierig, denn ich musste mehrmals die Augen zumachen um nicht in völlige Panik auszubrechen :D.

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Wenn man dann aber in Flam angekommen ist, hat sich die Fahrt auf jeden Fall gelohnt, denn hier wird man mit einem einzigartigen Blick auf den Fjord belohnt. Das kleine Dorf besteht aus ein paar vereinzelten Häusern & einem großen Hotel. Was unsere Bleibe anging, hatten wir uns aber für Selbstversorger-Apartments entschieden (der Dorf Supermarkt macht’s möglich!). Die Flam Marina Apartments liegen ebenfalls direkt am Fjord und da alle Zimmer nach vorne rausgehen, ist ein umwerfender Blick garantiert.

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Während Flam in der Hauptsaison anscheinend mit Touristen überflutet ist, hatten wir vollkommene Ruhe. Die Stille in dem kleinen Örtchen ist sogar fast etwas gruselig und wir Hauptstädtler mussten uns erstmal an die Stimmung gewöhnen. Wir verbrachten unsere Tage damit durch die Gegend zu spazieren, Bootstouren zu machen oder einfach in unserem kleinen Apartment aus dem Fenster zu schauen (mit Tee und Büchern versteht sich).

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In Flam konnten wir dann sogar ein bisschen etwas sparen, denn auch wenn norwegische Supermärkte ebenfalls teuer sind, kommt man im Selbstversorger-Modus natürlich etwas günstiger raus. Essen gehen wäre auch gar nicht möglich gewesen, denn in der Nebensaison ist in Flam wortwörtlich alles dicht. Ich würde euch also empfehlen genügend Lesestoff mitzubringen, denn Bücher nachkaufen ist hier leider nicht.

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Aber so konnten wir auch wenigstens Geld für die letzte Stadt auf unserer Reise sparen und nach ein paar sehr erholsamen Tagen im kleinen Dörfchen ging es wieder in den Zug nach Bergen. Auf diese Stadt freute ich mich ganz besonders und ich hatte nach den etwas ruhigeren Tagen auch wieder richtig Lust auf Erkundungstour zu gehen.

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In Bergen und damit am Ende unserer Reise kam bei mir zum ersten Mal das Gefühl von Urlaub auf. Denn ich hatte mir das beste zum Schluss aufgehoben und in der letzten Stadt endlich einen Aufenthalt in einem der stylischen Scandic Hotels durchboxen können. Die Hotels gibt es ja mittlerweile in unzähligen Städten und vor unserem Aufenthalt durfte ich immer nur Fotos online bewundern und war immer ganz begeistert wie schön die Zimmer etc. eingerichtet waren. Das Scandic Ornen Hotel in Bergen ist da keine Ausnahme und ich hätte sowohl die kompletten Lobby-Möbel als auch unseren Zimmer-Spiegel am liebsten sofort mit nach Hause genommen. Nach der Selbstversorger Woche war vor allem das Frühstücksbuffet ein Highlight und das stand dem Hotel-Design auch in nichts nach. Glücklich und vollgefuttert ging es nach der ersten Hotelnacht also auf Erkundungstour durch Bergen und die (ebenfalls sehr kleine) Stadt ist natürlich auch keinesfalls zu verachten. Die kleinen Gassen, Holzhütten und die Hafenpromenade haben mich sofort verzaubert. Und auch wenn ich bei dieser Reise mein Herz vor allem an Oslo verloren habe, war Bergen doch ein gelungener Abschluss.

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