Tipps für ein organisiertes Zuhause

Dieser Beitrag enthält Werbung für SmartStore.

Bei uns ist es nicht immer ordentlich, ganz im Gegenteil. Täglich bricht an einer oder an mehreren Stellen in unserem Zuhause das Chaos aus. Das ist auch ganz normal, mit kleinem Kind sowieso. Da ich aber ein 1a Monk bin, beseitige ich das meistens schnell und habe den Umzug nochmal bewusst genutzt, um Dinge und Abläufe zu optimieren. Dreht man die ein oder andere Schraube, ist es nämlich gar nicht so schwer das eigene Zuhause organisiert zu halten (wissen wir ja spätestens seit Marie Kondo, oder?)

Bevor man jetzt aber losrennt und 80% seines Besitzes in die Tonne schmeißt, sollte man sich erstmal fragen an welchen Stellen es unorganisiert zugeht und warum. Habt ihr vielleicht wirklich zu viel Kram (ganz bestimmt) oder habt ihr einfach nur die falschen Plätze für eure Sachen gewählt? Ich zeige euch heute mal unseren Flurbereich mit dem Schrank für mein Fotoequipment und habe euch außerdem ein paar allgemeine Tipps für ein organisiertes Zuhause mitgebracht.

Durch den Umzug verzichte ich nun ganz auf ein Arbeitszimmer und dachte es würde dadurch chaotischer zugehen. Aber wie sagt man so schön: “Not mach erfinderisch” und ich hab mittlerweile ein ganz gutes System ausgearbeitet. Im Flur befindet sich nun ein großer Schrank mit meinem Fotoequipment und allen Dingen die ich sonst noch zum Arbeiten brauche. Alles endlich anständig sortiert und jetzt auch in neuen Boxen von SmartStore untergebracht. Die zentrale Anlaufstelle hat sich im Arbeitsalltag als ganz schön praktisch erwiesen und mittlerweile mag ich diese Lösung sogar lieber. Denn man fotografiert ja nicht immer im Arbeitszimmer, sondern auch mal in Küche oder Schlafzimmer.

Die Boxen in denen sich Fotoprops, wie z.B. getrocknete Blumen, Tannenzapfen o.ä. befinden, sind zusätzlich noch mit einzelnen Fächern unterteilt. Diese lassen sich einzeln rausnehmen, was das Fotografieren nochmal leichter macht, da man so nicht immer die ganze Kiste mit zum Set nehmen muss. Ich freue mich dafür endlich eine gute Lösung gefunden zu haben. Der Schrank ist natürlich nur ein Beispiel in unserer Wohnung. Genauso lassen sich die Lösungen in Abstellraum, Keller oder Vorratskammer umsetzen. Ich versuche mittlerweile in unserem ganzen Zuhause auf ein paar Dinge zu achten, die die Organisation einfach leichter machen. Ein paar Tipps hab ich euch dafür heute mitgebracht:

1. Weniger Sachen, anstatt mehr Stauraum

Zu wenig Stauraum ist eigentlich nie das Problem eines unordentlichen Zuhauses. Natürlich bricht ganz ohne Schrank & Co. schnell das Chaos aus, aber genauso leicht geht das mit zu viel Stauraum. Was passiert wenn ihr unzählige Schubladen habt, in denen ihr schnell die rumfliegenden Sachen verstecken könnt, bevor der Besuch eintrifft? Dann habt ihr zwar alles verstaut, aber irgendwann keine Ahnung mehr wo sich etwas befindet. Habt ihr weniger Stauraum, seit ihr gezwungen euch mit dem Thema auseinanderzusetzen (in der Situation sind wir gerade). Wo macht ein Gegenstand am meisten Sinn und von welchen Sachen sollte man sich doch lieber trennen? Aber bitte schmeißt nicht gleich alles weg. Schaut welche Sachen ihr gut spenden könnt oder was sich vielleicht an einer anderen Stelle gut macht. Vielleicht lassen sich manche Dinge umfunktionieren, oder die Nachbarn freuen sich darüber. Ja wir sollten alle weniger Kram haben, denn die meisten von uns haben garantiert zu viel. Erreichen sollten wir das aber in dem wir weniger Neues kaufen und bewusster konsumieren. Und natürlich darf man auf dem Weg zu einem minimalistischen Lebensstil auch mal ausmisten (sollte man als Startschuss sogar), aber eben bitte nicht unüberlegt alles wegwerfen ;).

2. Findet einen festen Platz für alles

Unordentlich wird es meistens wenn sich Dinge häufen die einfach keinen festen Platz haben. Dann stapeln diese sich irgendwo (auf der Flurkommode, auf dem Beistelltisch im Wohnzimmer usw.) Beim Aufräumen weiss man nicht wohin damit und schnell entstehen auch die sogenannten Kramschubladen. Das muss nicht sein, wenn man sich einmal die Zeit nimmt feste Plätze zu definieren. Der Schlüssel bekommt einen Haken im Flur, die Kopfhörer gehören in die Schreibtischschublade usw. Dann muss man beim Aufräumen nicht lange überlegen und kommt auch gar nicht in die Versuchung alles in eine Schublade zu stopfen. Dabei könnt ihr euch dann auch gleich überlegen wo diese festen Plätze am meisten Sinn machen und so eure Abläufe optimieren. Das Waschmittel sollte z.B. im Bad gelagert werden und nicht ganz hinten im Küchenschrank. Das vereinfacht eure Laufwege und macht den (organisierten) Alltag leichter.

3. Boxen und Körbe

Wie auch in meinem Flurschrank können Boxen und Körbe helfen um Dinge durchdacht zu lagern. Oft geht man dann im Frühjahrsputz-Wahn direkt los und kauft Unmengen davon, bevor man überhaupt mit dem Organisieren Zuhause losgelegt hat. Das macht wenig Sinn, denn erst nach einem anständigen Aussortieren und Ordnen wisst ihr was für Boxen ihr wo benötigt. Also erst aufräumen, ausmisten und feste Plätze definieren – dann die perfekten Boxen dafür besorgen. Ich habe wie gesagt welche von SmartStore benutzt, die genaue Serie findet ihr hier.

4. Beschriften

Einen Punkt den ich sehr gerne mache, ist alles zu beschriften. Auf unseren Ordnern steht außen z.B. ganz genau was sich darin alles für Dokumente befinden und auch Boxen und Vorratsgläser beschrifte ich gerne. Dann spart man sich das ewige Durchblättern oder Durchwühlen von Kisten. Mit dem Dymo Etikettiergerät macht das auch richtig Spaß und sieht zudem noch gut aus. Ich habe letztens z.B. auch gelesen, dass das Beschriften von Spielzeugboxen auch bei Kindern die noch nicht lesen können sinnvoll ist, weil sie die Boxen dadurch trotzdem besser zuordnen können. Und so wissen auch alle anderen Familienmitglieder schnell wo sie etwas finden oder wohin etwas verräumt werden kann. Beschriften ist einfach nice!

5. Findet eure Routine

Zum Schluss ein Punkt der mir immer sehr hilft (auch gegen den Stress und die Überforderung, die so eine Haushaltsorganisation mit sich bringt): entwickelt eine persönliche Routine. Das kann für jeden anders aussehen und sollte sich immer an eigenen Vorlieben orientieren. Was ist euch wichtig? Was möchtet ihr täglich machen, was sollte wöchentlich abgehakt werden, damit ihr euch wohlfühlt usw. Mir macht es den Alltag leichter, wenn ich einen täglichen Ablauf definiere, der dann schnell zur Routine wird. Nach dem Frühstück bringe ich den Kleinen zur Tagesmutter, komme nach Hause, sauge einmal durch, mache die Fenster auf, erfreue mich an der frischen Luft, trinke in Ruhe einen Kaffee und lege dann im Home Office los. In dem Beispiel ist z.B. das tagtägliche Durchlüften mit dem Morgenkaffee verbunden (im Winter sieht das vielleicht anders aus, aber gerade genieße ich die Morgenluft und den leichten Windzug beim ersten Schluck meines Milchschaumes sehr).

Sobald die Routine etabliert ist, muss man dann gar nicht mehr daran denken dies zu erledigen. Sprich es verliert das Gefühl eines To-Dos und wird ganz einfach zur Routine. Aber es muss sich natürlich für euch richtig anfühlen und eben nicht wie eine endlose Aneinanderreihung von Erledigungen. Für mich ist das abendlich Aufräumen zum Beispiel entspannend, aber da hat natürlich jeder andere Ansichten. Schaut einfach was für euch passt und macht es zur Routine. Dann läuft eigentlich meist alles wie von selbst ;).

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